Übergewicht:
Zu viel des Guten
05.07.2008
Jeder fünfte Deutsche ist fettleibig, ergab die Nationale Verzehrstudie
Mehr als die Hälfte der Deutschen hat einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 und ist somit zu dick. Das ist das ernüchternde Ergebnis der Nationalen Verzehrstudie. Damit nicht genug: Jeder Fünfte hat sogar einen BMI über 30 und gilt damit als fettleibig (adipös). Im Vergleich der Bundesländer leben die meisten Übergewichtigen in Schleswig-Holstein und im Saarland.
Die Wissenschaftler fanden auch einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Schulbildung: Wer Abitur hat, ist schlanker als Hauptschulabgänger. Für die Nationale Verzehrstudie wurden rund 20.000 Deutsche zwischen 14 und 80 befragt. Die Bundesregierung will damit Erkenntnisse über die Ernährungsgewohnheiten gewinnen. 05.07.08, Diabetiker Ratgeber, Bildnachweis: PhotoDisc
Diabetiker Ratgeber / GesundheitPro


Vorsorge:
Gesund länger leben
03.07.2008
Vier einfache Tipps können zusätzliche Jahre bescheren
Nicht rauchen, sich regelmäßig bewegen, reichlich Obst und Gemüse essen sowie Alkohol nur in Maßen trinken: Wer diese vier Grundsätze beherzigt, wird voraussichtlich mit einem langen Leben belohnt.
In einer Langzeitstudie der Universität Cambridge (England) mit mehr als 20.000 Teilnehmern schlug der gesunde Lebenswandel im Schnitt mit 14 zusätzlichen Lebensjahren zu Buche – verglichen mit Personen, die rauchten, sich wenig bewegten, ungesund ernährten und übermäßig Alkohol tranken. 03.07.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc
Apotheken Umschau / GesundheitPro


Seele und Zähne (Teil 1):
Wohlfühlen mit den Dritten
01.07.2008
Auch Ängste und seelische Probleme können schuld sein, wenn Kronen, Brücken oder Prothesen nicht passen
Das Foto an der Wand ist ein Blickfang. Zwischen rot geschminkten Lippen blitzen weiße Zähne hervor. Ob das die eigenen sind? Egal. Das Foto versprüht jedenfalls Erotik. Das Bild hängt in der Beratungsstelle „Seele und Zähne“ in Berlin. Wer hier in die Sprechstunde kommt, kann über seine Botschaft noch länger nachsinnen: Schöne Zähne sorgen wie kaum ein anderer Körperteil dafür, dass wir uns wohlfühlen. Stimmt alles mit unserem Gebiss, finden wir uns attraktiv, küssen und lachen und beißen auch in Gesellschaft unbekümmert in ein Vollkornbrötchen. Seele und Zähne, wissen Experten, hängen zusammen. „Zähne können Geschichten erzählen“, erläutert Dr. Bettina Kanzlivius, „und sie leiden mit, wenn die Psyche aus der Balance gerät.“ Seit nunmehr zwei Jahren kümmert sich die Berliner Zahnärztin zusammen mit Psychotherapeutin Hilde Urnauer um Patienten, bei denen ihr Zahnarzt nicht mehr weiterweiß. In die kostenlose Sprechstunde am Montag kommen Menschen mit extremer Angst vor einer Zahnbehandlung oder Knirscher, die nachts die Zähne aufeinanderreiben. Bei Würgereiz, unerklärbarem Brennen der Schleimhaut oder Schmerzen im Mund forschen die beiden Frauen ebenfalls nach einer tiefer liegenden Ursache. Ihre niedergelassenen Kollegen füllen auch dann einen Überweisungsschein aus, wenn die Prothese selbst nach unzähligen Nachbesserungen nicht passen will. Die Zähne leiden mit
Renate Schuster (Name geändert) kann sich mit ihrer Prothese nicht anfreunden. Dass der Zahnarzt ihr damals mehrere Zähne gezogen hat, hält die 64-Jährige bis heute für eine Fehlentscheidung. „Ich fühle mich falsch behandelt“, klagt Schuster. Im Gespräch mit Kanzlivius und Urnauer stellt sich heraus, dass der Zahnverlust in die Zeit ihres Rentenbeginns fiel. „An die neue Situation als Rentnerin muss man sich ja ohnehin erst mal gewöhnen“, tastet sich die Psychotherapeutin vor, „das ist sicher zusätzlich belastend für Sie ...“
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Schwangerschaft:
Lieber kein Kaffee
04.07.2008
Bereits zweieinhalb Tassen erhöhen das Risiko einer Fehlgeburt
Schwangere sollten den Genuss von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Muntermachern stark einschränken, empfehlen Mediziner der US-Krankenversicherung Kaiser Permanente in der Fachzeitschrift American Journal of Obstetrics and Gynecology.
Bereits 200 Milligramm Koffein am Tag – das entspricht etwa zweieinhalb Tassen Kaffee – würden das Risiko einer Fehlgeburt verdoppeln. Dass die anregende Substanz das Leben Ungeborener bedrohen kann, ist schon länger bekannt. Frühere Studien gingen aber davon aus, dass erst Mengen von mehr als 300 Milligramm Koffein den Schwangerschaftsverlauf gefährden. 04.07.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Stockbyte
Apotheken Umschau / GesundheitPro


Seele und Zähne (Teil 2):
Kein Ärger mit dem Zahnersatz
02.07.2008
Vier einfache Ratschläge, wie Sie Schmerzen und Problemen mit den Dritten vorbeugen
Auf Mundpflege achten „Morgens und abends drei Minuten lang“ lautet die Zahnputzregel. Leichter für viele: elektrische Zahnbürsten. Zwischenräume werden nur mit Zahnseide oder Interdentalbürsten richtig sauber. Für herausnehmbaren Zahnersatz gibt es spezielle Prothesenbürsten. Beläge und Flecken entfernen Prothesenreiniger zuverlässig.
Alle sechs Monate zum Check Selbst für Zahnlose sind die Kontrollbesuche wichtig. Haftmittel sorgen zwar für besseren Halt und verringern Druckschmerz. Lassen Sie Mundhöhle und Sitz der Prothese aber regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren, da sich der Kieferknochen verändern kann. Nicht abwarten Druckstellen oder Entzündungen im Mund sollten Sie vom Zahnarzt abklären lassen. Zur Überbrückung helfen Tinkturen und Gele mit desinfizierender, schmerzstillender Wirkung. Putzen vom Profi Lassen Sie die Zähne mindestens einmal im Jahr von einer speziell geschulten Pflegekraft säubern. 02.07.08, Senioren Ratgeber, Bildnachweis: Digital Vision
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Hygiene und Therapie:
Gesund im Mund
30.06.2008
Bereits kleinste Verletzungen oder Entzündungen im Mundbereich können sehr schmerzhaft sein. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten
Schlechter Geruch
Er entsteht meistens in der Mundhöhle: Bakterien besiedeln die Zahnfleischtaschen und produzieren faulige Ausdünstungen. Nur selten sind internistische Erkrankungen die Ursache. Abhilfe schaffen die Parodontitisbehandlung beim Zahnarzt und eine konsequente Zahnreinigung, vor allem mit Zahnseide und Interdentalbürsten. Ein Zungenreiniger entfernt zudem bakterielle Beläge. Mundwässer und zuckerfreie Zahnpflegekaugummis sorgen für zusätzliche Erfrischung. Entzündungen der Schleimhaut
Sie sind oft die Folge von Verbrennungen mit heißem Essen oder bakteriellen Infektionen. Häufig verursachen auch schlecht sitzende Prothesen schmerzhafte Druckstellen. Tinkturen mit Salbei, Kamille oder Rhabarber unterstützen die Heilung, Mundspüllösungen mit Chlorhexidin oder Hexetidin wirken desinfizierend und bekämpfen so Infektionen. Gegen Schmerzen helfen Gele mit dem betäubenden Wirkstoff Lidocain. Verursacht eine Prothese die Beschwerden, sollte der Zahnarzt umgehend Abhilfe schaffen.
Aphthen
Das sind kleine, weiße, rundliche, schmerzhafte Flecken auf der Mundschleimhaut – die umgebende Schleimhaut ist gerötet. "Woher die Aphthen kommen, weiß man bis heute nicht genau", sagt Privatdozent Dr. Ralf Schulze, Oberarzt an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten in Mainz. Einzelne Aphthen in der Mundhöhle heilen behandelt oder unbehandelt in etwa einer Woche ab, bei stärkerem Befall dauert der Heilungsprozess bis zu drei Wochen. Unterstützend bieten sich lokalanästhetische Tinkturen an oder Gele und spezielle Hafttabletten mit kortisolähnlichen Stoffen. Alternativ kann ein Präparat mit einer Zelluloselösung die Aphthen mit einem schützenden Film überziehen. Mundsoor
So wird eine Pilzerkrankung der Mundhöhle bezeichnet. Weiße abwischbare Beläge und offene, schmerzhafte sowie leicht blutende Stellen charakterisieren die Erkrankung. "Normalerweise hält das Immunsystem den Erreger Candida albicans im Zaum&qu 
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