Sonnenbrand:
Kühlende Heilerde
28.08.2008
Wohltuend für sonnengeplagte Haut ist eine Auflage mit einem Brei aus Gesteinspulver
Bei einem leichten Sonnenbrand kann eine Packung mit Heilerde Linderung bringen.
Dazu die Heilerde mit kaltem Wasser, Essigwasser oder Kamillentee zu einem streichfähigen Brei verrühren, auf die betroffenen Stellen auftragen und vollständig trocknen lassen.
Dann vorsichtig abnehmen und gut mit kaltem Wasser nachspülen. 28.08.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc
Apotheken Umschau / GesundheitPro


Förderung:
Lernen von Anfang an
26.08.2008
Wie können Eltern ihre Kinder fit für die Zukunft machen? Was ist in den ersten Lebensjahren wichtig?
Pflänzchen brauchen Sonne, damit aus ihren zarten Trieben irgendwann einmal starke grüne Blätter werden. Sie benötigen Wasser und liebevolle Pflege, wenn sie wachsen sollen. "Aber wenn man an ihnen zieht, reißt man ihnen die Wurzeln aus", sagt Professor Gerald Hüther, Hirnforscher an der Universität Göttingen.
Klingt ziemlich einleuchtend. Und dennoch "machen genau das viele Erwachsene, wenn es um ihre Kinder geht", moniert der Experte. Anstatt die Kleinen in Ruhe wachsen zu lassen, anstatt ihnen Liebe, Licht und ausreichend Raum zu geben, damit sie ihre Fähigkeiten entfalten können, "ist in diesem Land die Förderwut ausgebrochen". Hüthers Credo:"Kinder wachsen auch nicht schneller, wenn man an ihnen zieht." Schon richtig. Andererseits wird gerade eine Generation groß, die sich mit Phänomenen wie Globalisierung und wachsender Mobilität auseinandersetzen muss; von der die Gesellschaft verlangt, bis ins hohe Alter zu lernen und Leistung zu bringen. Wie sollen es Eltern schaffen, ihre Kinder optimal auf ein Leben vorzubereiten, das sich durch neue Medien und Technologien viel undurchsichtiger gestaltet als je zuvor?
Und so schleppen Väter und Mütter ihre wenige Wochen und Monate alten Kinder zum Babyschwimmen und in die frühkindliche Musikschule. Kindergartenzwerge lernen Chinesisch, Dreijährige belegen Mathekurse, und Vierjährige haben einen dicht gedrängten Terminkalender, der vermutlich selbst Manager erblassen lässt. Die Kalkulation dahinter, lange von Hirnforschern und Entwicklungspsychologen propagiert: Das kleinkindliche Hirn ist formbar und lernbereit wie später nie wieder im Leben. Wem es in diesen frühen Jahren gelingt, möglichst viel Wissen zu vermitteln, der gibt seinem Kleinen ein unschätzbares Startkapital mit auf den Weg. Das ist aus heutiger Sicht richtig – und falsch zugleich.
"Kinder kommen tatsächlich mit einem unglaublichen Potenzial zur Welt", sagt Hüther. "Im Gehirn herrscht ein riesiger Überschuss an Vernetzungen. Was Kinder jetzt gebrauche 

Mitten im Leben:
Die Mathematik der langen Liebe
23.08.2008
Fünf Tipps – von Paartherapeuten empfohlen, von Forschern bewiesen
Lässt sich Liebe messen? Der Psychologe John Gottman und der Mathematiker James Murray behaupten: ja. Die Forscher aus den USA filmten Hunderte Liebespaare per Videokamera, maßen Atem, Pulsschlag, Schweißproduktion. Jeden Satz, jeden Gesichtsausdruck ordneten die Wissenschaftler anschließend auf einer achtstufigen Skala ein – von verächtlich bis zugewandt. Mithilfe einer Formel berechneten sie dann die Wahrscheinlichkeit, ob die Liebe die nächsten drei Jahre überdauert. Trefferquote: mehr als 90 Prozent. Was lässt sich aus den Beobachtungen fürs Liebesglück ableiten? Fünf einfache Regeln, wissenschaftlich untermauert: 1. Richtig kommunizieren: "Der Code der Liebe entsteht, wenn ein Paar Informationen miteinander teilt", erklärt der Heidelberger Paartherapeut Dr. Arnold Retzer. Und zwar nicht nur darüber, wie der Tag gelaufen ist, sondern auch darüber, was einen bewegt. Kommunikative Paare erzeugen ihre "eigene Wirklichkeit, eine eigene gemeinsame Weltsicht", sagt Retzer. Die verbindet!
2. Viel verzeihen: All die vergessenen Hochzeitstage, der Riesenstreit vor dem letzten Urlaub, wohin die Reise gehen soll, der Flirt vor 15 Jahren: Wer Niederlagen, Enttäuschungen, Verletzungen ewig warm hält, verbaut sich den Weg zum gemeinsamen Glück. Deshalb der Rat von Liebesmathematiker Gottman: Lieber schöne gemeinsame Erinnerungen pflegen. 3. Illusionen hegen: Vielleicht bringt sie ein paar Kilo zu viel auf die Waage. Und er sieht auch nicht mehr aus wie George Clooney. Aber Liebende entdecken immer wieder gute Seiten an sich. Paartherapeut Retzer rät: "Denken Sie sich Ihren Partner schön." Dazu gehört auch: häufig zum Ausdruck bringen, was man am anderen bewundert.
4. Sinn schaffen: Glückliche Paare haben ihre ganz eigene Kultur. Egal ob es darum geht, gemeinsam zur Mini-Opern-Fangemeinde zu werden, Tango tanzen zu lernen oder einfach nur jeden Abend ein prima Dreigängemenü nebst Kerzenlicht aufzutischen.
5. Träumen lassen: Wichtig ist es, die Wünsche und Standpunkte des anderen zu akzeptieren – und seien sie noch so verschieden von den eigenen. 23.08.08, Senioren Ratgeber, Bildnachweis: Banana Stock/RYF
Senioren Ratgeber / GesundheitPro

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Schwangerschaftsdiabetes:
Kein Zuckerschlecken
27.08.2008
Während der spannenden neun Monate ist eine gute Zahnpflege besonders wichtig – sie hält den Stoffwechsel im Lot
Ein positiver Schwangerschaftstest ist für werdende Mütter oft der Start in ein gesünderes Leben. Was viele nicht wissen: Es kommt jetzt auch auf eine besonders gute Zahnpflege an. Denn kranke Zähne können den Stoffwechsel stören. Ein Schwangerschaftsdiabetes könnte sich in Folge entwickeln. Eine Studie des New York University College of Dentistry wies auf den Zusammenhang zwischen Zahnfleischentzündung und Schwangerschaftsdiabetes hin. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Entzündung den Wirkmechanismus des Insulins stört, das den Blutzucker niedrig hält. Sie raten Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren zum Zahnarzt zu gehen und die Zähne immer gründlich zu reinigen. 27.08.08, Baby und Familie, Bildnachweis: Stockbyte/RYF
Baby und Familie / GesundheitPro


Fit bleiben:
Eiweiß stählt Frauenmuskeln
25.08.2008
Proteinreiche Kost und viel Bewegung helfen, die weibliche Muskulatur auch im Alter zu kräftigen
Frauen sind im Durchschnitt nicht nur weniger muskulös als Männer, ihre Muskeln bauen sich im Alter auch schneller ab. Den Grund dafür haben Wissenschaftler der Washington-Universität in St. Louis (USA) und der Universität von Nottingham (England) entdeckt:
Der weibliche Körper geht anders mit Nahrung um als der von Männern. Frauen können nach den Wechseljahren Eiweiß aus der Nahrung weniger gut in den Muskeln speichern als gleichaltrige Männer. Die Forscher raten deshalb zu einer eiweißreichen Ernährung, kombiniert mit Sport. 25.08.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/BrandXPictures
Apotheken Umschau / GesundheitPro


Ernährung:
Lebenswichtige Bausteine
22.08.2008
Bestimmte Fette – die essenziellen Fettsäuren – produziert der Körper nicht selbst, braucht sie aber für viele Funktionen
Sogenannte essenzielle Fettsäuren sind besonders hochwertig. Der Körper kann diese mehrfach ungesättigten Moleküle nicht selbst herstellen. Sie sind aber zum Beispiel unverzichtbar für die Entwicklung des Gehirns sowie zur Steuerung von Immunsystem und Blutdruck; deshalb müssen sie in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden.
Im Fachjargon der Chemie lässt sich diese wichtige Gruppe in Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren unterteilen. Beide sind Ausgangsstoffe für hormonähnliche Substanzen. Einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren weisen fette Kaltwasser-Seefische wie Hering, Makrele, Sardine, Lachs und Thunfisch auf. Gleiches gilt für einige pflanzliche Öle, beispielsweise Lein-, Walnuss- oder Rapsöl. Omega-6-Fettsäuren sind hingegen in Distel-, Sonnenblumen-, Erdnuss- und Walnussöl enthalten. Ideal sind Speisefette, die Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren im Verhältnis von 5:1 oder kleiner bieten. "Wir raten deshalb, ein bis zwei Portionen fetten Seefisch pro Woche zu essen und Rapsöl zu verwenden", sagt Christiana Gerbracht, Leiterin des Ernährungsberatungszentrums am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Omega-3-Fettsäuren haben eine äußerst positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel und senken den Blutfettspiegel. "Sie steigern die Verbrennung von Fettsäuren in der Leber", erklärt Professor Hans-Ulrich Klör, Gastroenterologe an der Universität Gießen. Allerdings gilt auch bei der Verwendung von hochwertigen Fetten in der Küche: Zu viel davon macht dick! Ernährungsberaterin Gerbracht empfiehlt deshalb, Lebensmittel mit hochwertigen Fettsäuren zu bevorzugen und sich bei solchen mit gesättigten Fettsäuren einzuschränken. "Denn alle Fette und Öle enthalten natürlich reichlich Kalorien. Wenn Sie jeden Tag eine Handvoll Nüsse extra essen, dann schlägt das auf das Gewicht." Bezogen auf die gesamte Tagesmenge an Fett raten Ernährungswissenschaftler: etwa ein Drittel ges 
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