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Tagesaktuelle Informationen für Ihre Gesundheit

Ernährung:

Gesünder Grillen mit Kräutern

31.07.2010

Vermutlich verhindern sekundäre Pflanzenstoffe aus Rosmarin, Salbei und Thymian, dass sich beim Verbrennen von Fett bestimmte Schadstoffe bilden

Wer Fleisch mit Kräutern anbrät, senkt den Gehalt an aromatischen Aminen um ein Viertel. Darauf weist der aid Infodienst hin. Vermutlich verhindern sekundäre Pflanzenstoffe aus Rosmarin, Salbei und Thymian, dass sich beim Verbrennen von Fett diese Schadstoffe bilden.
 
Das Grillgut vor der Zubereitung mit Kräutern, Öl und Senf zu marinieren verringert die Menge an problematischen Aminen sogar um bis zu 99 Prozent, wie eine frühere US-Studie zeigte. Heterozyklische aromatische Amine (HAA) stehen im Verdacht, Dickdarm- und Blasenkrebs auszulösen.
 
31.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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Allergie:

Wein lässt die Nase laufen

29.07.2010

Alkoholgenuss kann typische Allergiesymptome wie Niesen, Fließschnupfen, Husten und Juckreiz verstärken oder gar auslösen

Allergiker sollten auf alkoholische Getränke besser verzichten. Denn der Genuss von Wein und Bier kann die bei Heuschnupfen und Asthma typischen Symptome – Niesen, Fließschnupfen, Husten und Juckreiz – verstärken oder sogar auslösen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne (NRW) hin.
 
Die Beschwerden würden aber nicht durch den Alkohol selbst ausgelöst, sondern durch die darin enthaltenen Histamine und Schwefelstoffe. Die DGP rät Allergikern deshalb zur Zurückhaltung bei alkoholischen Getränken. Wer zwei Gläser Wein oder mehr pro Tag trinke, verdopple sein Risiko für allergische Beschwerden.
 
29.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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Großzügigkeit:

Positive Kettenreaktion

27.07.2010

Die Empfänger großzügiger Gesten übernehmen das uneigennützige Verhalten und geben es so an andere weiter

Wer sich anderen gegenüber großzügig zeigt, löst damit eine positive Kettenreaktion aus: Die Empfänger übernehmen das uneigennützige Verhalten und geben es auf diese Weise an andere weiter. Das entdeckten Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in San Diego (USA), die Versuchspersonen an Geldspielen teilnehmen ließen.
 
27.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Martin Ley

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Tomatensaft:

Im Flieger besonders beliebt

30.07.2010

Unter Kabinendruck beschrieben Testpersonen den Saft als angenehm fruchtig, am Boden häufiger als muffig

Tomatensaft gehört zu den am häufigsten bestellten Getränken im Flugzeug. Über die Gründe der Beliebtheit wurde schon viel gerätselt. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in Valley/Oberbayern haben möglicher weise eine Antwort gefunden.
 
Tomatensaft schmeckt unter Niederdruck, wie er in der Kabine herrscht, intensiver als unter Normaldruck am Boden. Während im Flieger Geschmacksnoten wie Salz und Zucker weniger stark wahrgenommen werden, bleiben fruchtige und saure Aromen stabil. Unter Kabinendruck beschrieben Testpersonen den Saft als angenehm fruchtig, am Boden häufiger als muffig.
 
30.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

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Alternativ heilen:

Kneippen – mehr als nur Wasser

28.07.2010

Kalte Güsse stehen im Vordergrund des Kneipp’schen Konzepts. Aber auch pflanzliche Mittel, Bewegung, gesunde Ernährung und Ordnungstherapie gehören dazu

Ein bisschen Überwindung kostet es schon, noch leicht bettwarm hinaus in die Morgenkühle des Gartens oder in den nahe gelegenen Park zu gehen und dort mit bloßen Füßen durch das feuchte Gras zu laufen. Dabei spüren Sie das Kitzeln der Halme zwischen den Zehen, den unebenen Boden und die frische Luft. „Drei bis fünf Minuten genügen für dieses Tautreten nach Kneipp. Es macht uns geistig wach und wirkt ausgleichend auf unser vegetatives Nervensystem, das die Atmung, Herzfrequenz, Verdauung und die Durchblutung der inneren Organe steuert“, sagt Professor Eberhard Volger.
 
Er ist Wissenschaftlicher Leiter der Ärztegesellschaft für Präventionsmedizin und klassische Naturheilverfahren (Kneippärztebund). Nach dem Spaziergang über die Wiese rasch Erdkrumen und Steinchen von den Sohlen streifen und in trockene Strümpfe und Schuhe schlüpfen. Noch einmal bis zu eine Viertelstunde „etwas schneller, allmählich im gewöhnlichen Tempo gehen“, riet Pfarrer Sebastian Kneipp (1821–1897) aus dem heutigen Bad Wörishofen seinen Patienten. Für ihn galt diese Anwendung „als das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel“.
 
Durch die feuchte Kälte ziehen sich zunächst die Blutgefäße zusammen, um sich anschließend weit zu öffnen. „Dieses Training der Gefäße wirkt sich auf den ganzen Körper aus und macht Menschen beispielsweise weniger anfällig für Infekte“, weiß Dr. Katrin Goedsche vom Kompetenzzentrum Naturheilverfahren der Universitätsklinik Jena. Obendrein werden die Füße wunderbar warm. Gibt es keine Grünfläche in der Nähe, können Sie drinnen in der Badewanne Wasser treten. Dabei die rutschfeste Matte nicht vergessen. Das Wasser sollte etwa drei Viertel des Unterschenkels bedecken. „Wie ein Storch heben Sie auf der Stelle abwechselnd die Beine hoch – die Füße kommen aus dem kalten Wasser heraus und tauchen wieder ein“, erklärt Internist Volger.




Grüner Tee:

Polyphenole fürs Gehirn

26.07.2010

Bestimmte Inhaltsstoffe des grünen Tees können gefährliche Ablagerungen aus Eiweiß im Gehirn unschädlich machen

Polyphenole, die in grünem Tee stecken, können gefährliche Ablagerungen (Plaques) aus Eiweiß im Gehirn unschädlich machen. Das geht aus einer Untersuchung von Wissenschaftlern des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch hervor.
 
Die Forscher konnten durch Versuche im Reagenzglas und in Zellkulturen zeigen, dass sich die Substanz EGCG (Epigallocatechin-3-Gallat) an Eiweißplaques heftet, die durch die mehrfache Fehlfaltung von Proteinen entstehen. EGCG zeigte dabei die Fähigkeit, größere Plaques in kleine, ungiftige Ablagerungen zu zerlegen. Die Fehlbildung von Eiweißen gilt als Ursache mehrerer schwerer neurologischer Erkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und Chorea Huntington.
 
26.07.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Panthermedia/Brigitta Goetz

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