Apotheke plus
Susanne Hille &
Annette Werthmann
OHG
Holzmarkt 19
38300 Wolfenbüttel

Fon 05331 2277
Fax 05331 1309
e-mail@wolf-apotheke.com



Holzmarkt 19

Susanne Hille und Annette Werthmann

Apotheke

zurück zur Startseite


zurück zur Startseite

Tagesaktuelle Informationen für Ihre Gesundheit

Eizellen:

Schlummernde Reserve

18.05.2012

In den Eierstöcken befinden sich Stammzellen, aus denen neue Eizellen heranreifen können

Jede Frau verfügt von Geburt an über eine festgelegte Anzahl von Eizellen – dachte man bisher. Doch in den Eierstöcken schlummern Stamm­­zellen, aus denen neue Eizellen und befruch­tungs­fähige Eibläschen hervorgehen können, berichten Forscher im Fachmagazin Nature Medicine. Möglicherweise eignen sich die Stammzellen für künstliche Befruchtungen.

 
18.05.2012, Bildnachweis: W&B/Health Head Images

 




Hefe:

Heute back ich, morgen brau ich …

16.05.2012

Beim Herstellen von Brot und Bier sind die Pilze nicht zu ersetzen. Zudem können sie Durchfallerkrankungen lindern

Kaum ein Bäcker kommt ohne Hefe aus. Bierbrauer benötigen sie als Ausgangsstoff neben Hopfen, Malz und Wasser, Winzer für die Weinherstellung. Sogar bei der Produktion von Biokraftstoff ist Hefe behilflich. Ohne zu wissen, worum es sich bei dem Treib- und Gärmittel handelt, haben vermutlich schon alte Völker wie die Ägypter Hefe zum Backen, Brauen und Keltern benutzt. Das Geheimnis um ihr wahres Wesen lüftet ein Blick durch das Mikroskop. Dann werden winzige Lebewesen sichtbar, kaum größer als Bakterien. Der Chemiker Justus Liebig beschrieb sie im 19. Jahrhundert als „kleine Tierchen mit Saugrüssel“. Heute zählen Biologen die Mikro­­organismen zu den niederen Pilzen.

Von den Winzlingen gibt es zahlrei­che Stämme mit unterschiedlichen Eigenschaften. Einige können Hautpilz verursachen, andere verderben Lebensmittel. Hefepilze sind in der Natur allgegenwärtig. Sie finden sich auf Pflanzen und Früchten, im Erdboden, Wasser und in der Luft. Ihre Sporen trägt der Wind überallhin. Die Kleinstlebewesen gedeihen auf unserer Haut und siedeln sich im Darm an.
Als besonders nützlich für die Lebensmittelherstellung erweisen sich die Zucker­hefen (Saccharomyces). In feuchter Wärme vermehren sie sich rasant, sobald sie ihren Energiestoffwechsel mit Kohlenhydraten versorgen können. Der Prozess heißt Gärung. Aufgeklärt hat ihn der französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur im Jahr 1857. Bei dem Vorgang entstehen hauptsächlich der Alkohol Ethanol, auf den es beim Wein wie beim Bier ankommt, und das Gas Kohlenstoffdioxid, das Brot- und Ku­chen­teig aufgehen lässt.
Unter den Saccharomyces-Arten gibt es Spezialisten. Nach der Zusammensetzung der Nährlösung, in der die Hefen gezüchtet werden, unterscheidet man Back-, Bier- und Weinhefe. Gesund sind sie alle: Hefen sind ernährungsphysiologisch wertvoll, weil sie einen überdurchschnittlich hohen Anteil an B-Vitaminen und viel Eiweiß enthalten. Außerdem weisen sie ein güns­tiges Kalium-Natrium-Verhältnis auf. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für die Funktion des Nervensystems, des Muskelgewebes und des Immunsystems. Für schöne Haare und feste Fingernägel sorgt der Gehalt an Folsäure, Pantothensäure und Biotin. In abgetöteter Form sind Hefen als Nahrungsergänzungsmittel in der Apotheke erhältlich. Patienten mit Gicht und auf Hefe oder Schimmelpilze allergisch reagierende Menschen sollten die Präparate meiden.

In Arzneimitteln kommt die Art Saccha­romyces boulardii zum Einsatz. Sie dient der sanften Behandlung von Durchfallerkrankungen. Die Wirkungen sind laut Experten allerdings begrenzt. Möglicherweise klingen akute Durchfälle durch die Einnahme von Hefepräparaten einen Tag früher ab. Profitieren können Patienten von den Mitteln aber bei der Sanierung der Darmflora, zum Beispiel nach einer Therapie mit Antibiotika. Die Präparate unterstützen die Immunaktivität in der Schleimhaut und fördern die Tätigkeit von Verdauungsenzymen. Das alte Heilmittel hat auch eine  hochmoderne Seite: Die Pharma­industrie setzt genveränder­te Hefepilze zur Herstellung von Arzneistoffen ein.

 
16.05.2012, Bildnachweis: Shotshop/Markus Mainka

 




Prostata-OP:

Richtig vorbereiten

14.05.2012

Wer an der Vorsteherdrüse operiert werden muss, sollte schon vorher mit Beckenbodentraining beginnen

Bereits vor einer Prostata-Operation sollten Patienten mit einem gezieltem Schließmuskel- und Beckenbodentraining beginnen und nach dem Eingriff so schnell wie möglich damit fortfahren. Dazu raten Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln, nachdem sie Studien mit insgesamt 2500 Teil­nehmern analysiert haben. Die Übungen verbessern die Lebensqualität und das allgemeine Wohlbefinden und können Nebenwirkungen der Tumortherapie wie das Erschöpfungssyndrom positiv beeinflussen. Auch Risiko und Dauer einer Inkontinenz lassen sich damit senken.

 
14.05.2012, Bildnachweis: Thinkstock/Digital Vision

 



Ernährung:

Frittieren immer ungesund?

17.05.2012

Forscher behaupten, Frittiertes sei nicht automatisch schlecht für Herz und Kreislauf – vorausgesetzt, das richtige Fett komme zum Einsatz

In Fett schwimmend ausgebackene Nahrungsmittel sind nicht schädlich für das Herz – zumindest wenn wie in Spanien Oliven- oder Sonnenblumenöl dafür verwendet wird. Zu diesem Schluss kommt eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie, die auf Auswertungen der spanischen Teilnehmer an der so­genannten EPIC-Studie beruht. An der Untersuchung beteiligten sich 40 757 Erwachsene. Nach elf Jahren waren 1135 von ihnen gestorben und 606 an koronarer Herzkrankheit (KHK) erkrankt. Die Analyse der Daten zeigte, dass das Sterbe- und KHK-Risiko bei den Teilnehmern, die am meisten Frittiertes verzehrten, nicht erhöht war.

 
17.05.2012, Bildnachweis: Stockbyte/RYF

 




Ernährung:

Schwarzer Tee gut für Blutdruck

15.05.2012

Das aromatische Getränk kann sich günstig auf den Blutdruck auswirken, sagen Wissenschaftler

Wer regelmäßig schwarzen Tee trinkt, beeinflusst den Blutdruck positiv. Das zeigt eine Studie der Univer­sität von West-Australien in Perth, an der 95 Probanden mit normalen Blutdruckwerten teilnahmen. Ein halbes Jahr lang trank die Hälfte von ihnen drei Tassen schwarzen Tee pro Tag, die andere ein Placebo-Getränk. Die Messun­gen nach der Testphase ergaben, dass der systolische Blutdruck der Teetrinker im Durchschnitt 2 mmHg niedriger war als zu Beginn der Untersuchung.
Der diastolische sank um 2,1 mmHg. Die Werte in der Placebo-Gruppe stiegen um 1 mmHg (systolisch) beziehungsweise 0,5 mmHg (diastolisch). Die Autoren sind überzeugt, dass bereits eine gering­fügige, durch Umstellung der Ernährungs­gewohnheiten erreichte Blutdruck­senkung der Verbreitung von Bluthochdruck in der Bevölkerung entgegenwirken würde.

 
15.05.2012, Bildnachweis: Thinkstock/iStockphoto

 




Geflügel:

Gefährliche Keime im Putenfleisch

12.05.2012

Antibiotikaresistente Durchfallerreger kommen auch in Puten vor, haben die Behörden festgestellt

Auch bei ­Puten hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) antibiotikaresistente Keime festgestellt. Die Erreger stammen aus der Tierhaltung. Sie werden beim Schlachten und Weiterverarbeiten auf das Fleisch übertragen. Die Keime können beim Menschen Durchfall auslösen und sprechen nicht mehr auf Antibiotika an. Deshalb beim Umgang mit rohem Geflügelfleisch streng auf die Hygiene achten: gründliches Händewaschen, Reinigung von Messer und Schneidebrett, kein Kontakt mit anderen Lebensmitteln.

 
12.05.2012, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock Image

 





Mahlmann web für alle