Parasiten:
Vorsicht, fliegende Läuse!
21.11.2008
Kopfläuse werden nicht nur durch Mützen, Handtücher oder Kämme von Kopf zu Kopf übertragen – manchmal fliegen sie auch durch die Luft
Dr. Craig Burkhart von der Universität von North Carolina in Chapel Hill (USA) beobachtete im Labor, dass Eier, Larven und ausgewachsene Exemplare der Insekten beim Haareföhnen den Wirt wechselten. Ihre Apotheke hält rezeptfreie Mittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen gegen Kopfläuse bereit. 21.11.08, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Bananstock LTD
Apotheken Umschau / GesundheitPro


Krebs:
Besser durch die Chemo
19.11.2008
Die Chemotherapie hilft gegen die tückische Krankheit, doch sie belastet oft. Wie Sie besser damit klarkommen
Sie ist für Krebspatienten Rettungsanker und Schreckgespenst zugleich: Eine Chemotherapie hilft zwar, Krebsgeschwülste in Schach zu halten oder zu stoppen. Doch jeder Tropfen des Zellgifts, das durch die Adern fließt, kann auch gesundes Gewebe angreifen. Deshalb fallen bei einer Chemo die Haare aus, leidet die Haut oder müssen sich Patienten übergeben. „Viele Kranke fühlen sich durch die Chemo erst so richtig krank“, bedauert Dr. Eva Kalbheim. Doch die Expertin von der Deutschen Krebshilfe in Bonn macht Mut. „Nicht jede Chemotherapie belastet automatisch“, sagt sie. „Wenn Nebenwirkungen auftreten, kann man gegen die meisten etwas tun.“ Ob Müdigkeit, Erbrechen oder Haarausfall, der Arzt hat Möglichkeiten, die Beschwerden zu mildern. Auch als Patient sind Sie den Nebenwirkungen nicht hilflos ausgeliefert. Probieren Sie aus, was Ihnen während der aggressiven Therapie gut tut. Keine Chance der Übelkeit
Es gibt Tumorkranke, denen bereits übel wird, wenn sie an die Therapie nur denken oder eine Infusionsflasche sehen. Brechreiz und Erbrechen gehören zu den häufigsten unangenehmen Begleiterscheinungen der Chemo, „aber es gibt inzwischen sehr gute Medikamenten dagegen“, erklärt Eva Kalbheim von der Deutschen Krebshilfe. Je nach Therapie verordnen Onkologen vorbeugend oder begleitend zur Chemotherapie Wirkstoffe, die den Brechreiz unterdrücken. Krebskranke können auch selbst etwas tun, um die Übelkeit zu lindern. Eine Tasse Ingwer- oder Kamillentee wirkt beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt, frischen Geschmack im Mund bringen Zitronen- oder Pfefferminzbonbons, als wohltuend empfinden viele den Duft von Zitronenaroma oder Lavendelöl (Duftlampen). Wer sich mental gegen die gefürchtete Nebenwirkung wappnen will: Ablenkung und Entspannung sind hier die besten Strategien. Eine CD mit der Lieblingsmusik, ein fesselnder Roman oder das Gespräch mit der besten Freundin lassen quälenden Gedanken weniger Raum. Wieder mit Lust essen
Übelkeit und Erbrechen verleiden Chemopatienten häufig das Essen. „Sie sollten nur das essen, w 

Serie Osteoporose, Teil 1:
Knistern im Gebälk
17.11.2008
Knochenschwund kann dazu führen, dass Knochen aus nichtigem Anlass brechen. Deshalb ist es wichtig, sein Risiko zu kennen und rechtzeitig vorzubeugen
Würde eines Tages tatsächlich der erste Astronaut seinen Fuß auf den Mars setzen, wäre dieser große Schritt für die Menschheit möglicherweise ein ziemlich schmerzhafter für den Raumfahrer. Denn nach zwei Jahren Reise durchs Weltall hätte er vermutlich ein ganz irdisches Problem, das sonst vor allem älteren Frauen zu schaffen macht: Osteoporose. In der Schwerelosigkeit verliert der Knochen jeden Monat ein bis zwei Prozent seiner Masse – was das Risiko für einen Knochenbruch deutlich erhöht. Allein in Deutschland leiden rund sieben Millionen Menschen unter Osteoporose. Rund 300.000 Knochenbrüche jährlich gehen auf das Konto dieser Krankheit. Brüche, die nicht nur starke Schmerzen machen, sondern gerade bei älteren Menschen oft direkt in die Pflegebedürftigkeit führen. Stabiles Gerüst Das Innere der Wirbelkörper und die Enden der „Röhrenknochen“ (z.B. Oberschenkel) bestehen aus einem dichten Gerüst feiner, verzweigter Bälkchen. Dieses Gerüst ist so aufgebaut, dass es Krafteinwirkungen von außen optimal auffängt. Bei der Osteoporose wird die Struktur des Gerüstes allmählich zerstört. Mit der Zeit wird auch die harte Knochenrinde dünner. Die Folge: Der Knochen ist weniger belastbar und bricht leichter. Besonders anfällig für osteoporosebedingte Brüche sind die Rückenwirbel, der Oberschenkelhals und der Unterarm nahe dem Handgelenk. Osteoporose bedeutet: Das feine Gerüst der Knochenbälkchen wird zunehmend zerstört, sodass die Knochen porös werden. Meist wird die Krankheit erst diagnostiziert, wenn Knochen plötzlich ohne erkennbaren Grund oder bei nur geringfügigen Belastungen brechen. Das Osteoporose-Risiko steigt mit dem Alter. Etwa ab dem 30. Lebensjahr verlieren die Knochen an Masse. Trotzdem bekommt nicht jeder im Alter brüchige Knochen. Denn es spielen noch viele andere Faktoren eine Rolle, womöglich auch Diabetes. Was die Knochen brüchig macht: Hormonmangel:
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Salz:
Das weiße Gold
20.11.2008
Heute haben wir es im Überfluss. Kaum zu glauben, dass Menschen seinetwegen Kriege führten
Kein Handelsgut hat unsere Geschichte so stark geprägt wie Salz: Die Mächtigen führten seinetwegen Kriege, denn sein Besitz bedeutete ein Stück Unabhängigkeit und Reichtum. Die Unterdrückten zettelten Revolutionen an, um an den begehrten Mineralstoff zu kommen. Lebenswichtiges Mineral
Auch wenn Kochsalz heute preiswert ist, bleibt es für uns überlebenswichtig. Im Blut gelöst, pulsiert es durch die Adern und umspült die Zellen. Ohne seine beiden Bestandteile Natrium und Chlorid würde nichts in unserem Körper funktionieren. Wir besitzen sogar Sensoren auf der Zunge, die Salziges schmecken. Das hat wohl bereits unseren Urahnen geholfen, sich stets ausreichend mit dem Mineralstoff zu versorgen. Salz macht die Nahrung nicht nur schmackhaft, sondern auch haltbar. Bereits vor Jahrtausenden entdeckten Menschen, dass man damit Gemüse einlegen, Fleisch pökeln, Fisch konservieren und Käse herstellen kann. Wer Salz besaß, konnte Vorräte anlegen und mit Nahrung Handel treiben. Wann unsere Vorfahren begannen, Salz zu gewinnen, weiß niemand genau. Die ältesten Zeugnisse in Europa entdeckten Archäologen in dem Bergwerk Wieliczka in der Nähe von Krakau (Polen).
„Bereits vor mehr als 5000 Jahren siedeten Menschen hier salzhaltiges Wasser in Tontöpfen“, erläutert Dr. Hans-Henning Walter. Der Chemiker und Technikhistoriker erforscht seit vielen Jahren die Geschichte des Salzes. „Wenn das Wasser verdampft war, wurden die Töpfe zerschlagen“, fährt er fort. Zurück blieben viele Scherben und ein massiver Salzblock. „Solche Spuren gibt es überall in Europa, aber auch in Afrika und Japan“, sagt Walter. Ein kostbares Gut Die Menschen des Binnenlands waren darauf angewiesen, natürliche Salzquellen, sogenannte Solen, zu finden. Küstenbewohner hingegen konnten aus dem Vollen schöpfen. Sie mussten nur lernen, dem Meer sein Salz abzutrotzen.
Dort, wo das Klima es erlaubt, nutzen Menschen traditionell die Kraft der Sonne. So legten bereits die Römer an den Küsten des Mittelmeers Hunderte von Salzgärten an. Sie leiteten Meerw 

Serie Osteoporose, Teil 2:
Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten
18.11.2008
Knochenschwund kann man vorbeugen und auch gut behandeln. Zur Diagnose misst man die Dichte der Knochen
Wie viel Masse der Knochen verloren hat, lässt sich mithilfe einer Knochendichtemessung herausfinden. Eine erniedrigte Knochendichte bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass das Risiko für Brüche erhöht ist. Für die Entscheidung, ob und welche Therapie nötig ist, muss der Arzt das individuelle Risiko seines Patienten für einen Knochenbruch berücksichtigen. „Hatte jemand bereits einen osteoporosebedingten Bruch, ist immer eine medikamentöse Therapie erforderlich, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit weiterer Brüche sehr hoch“, so Dr. Michael Pfeifer, Forschungsleiter am Institut für klinische Osteologie in Bad Pyrmont. Es gibt eine Reihe verschiedener Substanzen, die die Bruchgefahr verringern. Dazu gehören vor allem die sogenannten Bisphosphonate. Sie bremsen den Knochenabbau und senken das Bruchrisiko um bis zu 90 Prozent. Kalzium und Vitamin D Wer ein erhöhtes Osteoporoserisiko hat oder bereits erkrankt ist, sollte in jedem Fall auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D achten. Empfohlen werden 1200 bis 1500 Milligramm Kalzium und 400 bis 1200 IE (Internationale Einheiten) Vitamin D pro Tag. Viel Kalzium steckt in Milchprodukten, Obst und Gemüse, Vitamin D vor allem in fettem Seefisch. Damit der Körper genügend Vitamin D bilden kann, braucht er auch Sonnenlicht. Deshalb sollte man täglich eine halbe Stunde an die frische Luft gehen. Wer wenig nach draußen kommt oder sich unsicher ist, ob er genügend Vitamin D und Kalzium zu sich nimmt, kann sich in der Apotheke beraten lassen und ein entsprechendes Präparat einnehmen. Körperliche Aktivität beugt Osteoporose vor und ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Sie hilft nicht nur, Muskeln und Knochen zu stärken. Auch Koordination und Gleichgewichtssinn werden besser, was das Risiko für Stürze und Brüche verringert. Wer bereits Osteoporose hat, fragt am besten seinen Arzt, welcher Sport infrage kommt. Gut geeignet ist beispielsweise sanftes Krafttraining mit einem Thera-Band. Die Knochendichte messen Eine Knochendichtemessung hilft dabei, Osteoporose früh zu erkennen. Die weltweit verbreitetste Methode ist die DXA-Technik („Dual-Röntgen-Absorptiometrie“). Dabei werden meist Lendenwirbelsäule und Oberschenkelhals geröntgt, wobei die Strahlenbelastung relativ niedrig ist. Je geringer die Knochendichte ist, desto leichter können die Strahlen den Knochen durchdringen. Angeboten wird die Untersuchung beispielsweise bei Orthopäden. Die Kassen übernehmen die Kosten (etwa 40 Euro) aber nur nach Brüchen ohne erkennbaren Grund. Die Ultraschallmessung der Knochendichte ist bislang nicht zuverlässig genug, um die DXA ersetzen zu können. 18.11.08, Diabetiker Ratgeber, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF
Diabetiker Ratgeber / GesundheitPro


Partnerschaft:
Treue oder Sex – was ist wichtiger?
15.11.2008
Dieser Frage ging Baby und Familie mit einer repräsentativen Umfrage auf den Grund
Treue oder Sex – was ist wichtiger? Was Paare aneinander schätzen, das ändert sich im Laufe des Lebens. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der GfK-Marktforschung für BABY und Familie mit mehr als 1400 Frauen und Männern, die einen festen Partner hatten. So erklärten überdurchschnittlich viele 20- bis 29-Jährige, ihnen gefalle, dass ihr Partner sie sexuell erfülle. Den 30- bis 49-Jährigen kam es häufiger als anderen darauf an, dass sich der Partner gut um die Kinder kümmert. Die 40- bis 49-Jährigen fanden zudem wichtig, dass er ihnen Freiheiten lässt. Für alle gilt: Treue und Ehrlichkeit stehen in der Wertschätzung weit oben. 15.11.08, Baby und Familie, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas Images
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